Tsavo Nationalpark

Der Tsavo Nationalpark liegt im Südosten des Landes und reicht bis zur tansanischen Grenze. Aus Verwaltungsgründen wird der Park in West und Ost geteilt, wobei die Eisenbahnstrecke von Mombasa nach Nairobi die Trennungslinie darstellt. Seine Fläche beträgt 20 812 Quadratkilometer. Damit ist der Tsavo Nationalpark der größte Park von Kenia und der fünftgrößte afrikanische Nationalpark. Die Landschaft mit ihrem roten Sand war die Inspirationsquelle der Autoren des Disneyfilms „König der Löwen“.

Termitenhügel

Termitenhügel

Landschaft im Tsavo National Park
Das besondere Merkmal des Nationalparks ist die rote Erde, die zugleich einen wunderschönen Farbkontrast zur übrigen Natur darstellt. Immer wieder sind Termitenbauten zu sehen, die ebenfalls eine rote Farbe besitzen. Im östlichen Teil bietet der Galana River zahlreichen Tieren eine lebenswichtige Tränke. Der Fluss führt das ganze Jahr Wasser und am oberen Flusslauf befinden sich die Lugards Wasserfälle. Tsavo West ist hügeliger als der Ostteil. Beide Gebiete üben jedoch eine Faszination auf den Besucher aus.

Flora und Fauna im Tsavo Nationalpark
In diesem Nationalpark in Kenia leben die meisten Elefanten des Landes. Die große Anzahl dieser Dickhäuter hat den Park so bekannt gemacht. Ebenso ist der Nationalpark die Heimat zahlreicher Löwen und sechzig anderer Säugetierarten. Teilnehmer einer Safaritour werden unter anderem Antilopen, Giraffen, Zebras, Warzenschweine, Geparden und Flusspferde sehen. Fünfhundert Vogelarten halten sich im Park auf. Dazu gehören Greifvögel, Glanzstare, Straußen, Webervögel und Frankoline. Mit etwas Geduld sind ebenso Leopardschildkröten, Agame und Schlangen zu entdecken. Krokodile gehören ebenfalls zur Tierwelt dieses Nationalparks. Als Baumarten kommen in erster Linie die Baobabs und Akazien vor. Dabei haben mehrere Affenbrotbäume bereits ein Alter von einigen hundert Jahren erreicht.

Fotos von meinem Kenia-Urlaub:




Artikel über weitere Nationalparks in Kenia:

Mount Kenya Nationalpark

Der Mount Kenya Nationalpark misst circa 715 Quadratkilometer und umschließt den Mount Kenya, der den höchsten Berg Kenias darstellt. Dort leben die Kikuyus, für die das Massiv heilig ist. Der Mount Kenya soll nach ihrem Glauben das Reich der Gottheit …

Masai Mara National Park

Der Masai Mara National Park ist der bekannteste Park in Kenia. Er ist gleichbedeutend mit dem südafrikanischen Krüger Nationalpark und dem Etosha Nationalpark von Namibia. Das geschützte Gebiet misst eine Fläche von 1600 Quadratkilometern. Den Namen Massai Mara bekam er …

Kora Nationalpark

Dieser Nationalpark in Kenia ist ein noch relativ junger Park, der auch erst seit wenigen Jahren für Besucher zugelassen ist. Zum Schutzgebiet wurde dieser Bereich bereits 1973 erklärt. Seit 1990 ist dieses Gebiet Nationalpark. Auf einer Fläche von über 1700 …

Arabuko Sokoke Nationalpark

Der Arabuko Sokoke ist einer der beliebtesten Nationalparks in Afrika. Er befindet sich in der Nähe von Mombasa und liegt im Arabuko Sokoke Wald. Es handelt sich um einen eher kleinen Nationalpark in Kenia mit einer Fläche von sechs Quadratkilometern. …

Amboseli Nationalpark

Amboseli ist der Nationalpark Kenias, der am längsten besteht und die meisten Besucher zählt. Mit einer Fläche von etwa 391 Quadratkilometern ist er nicht besonders groß, bietet jedoch auf einer Höhe von etwa 1200 Metern eine sagenhafte Sicht auf den …

Mount Kenya Nationalpark

Der Mount Kenya Nationalpark misst circa 715 Quadratkilometer und umschließt den Mount Kenya, der den höchsten Berg Kenias darstellt. Dort leben die Kikuyus, für die das Massiv heilig ist. Der Mount Kenya soll nach ihrem Glauben das Reich der Gottheit Ngai sein.

Mount Kenya, Africa

Mount Kenya, Africa

Kenia und der Berg Mount Kenya
Die Kikuyu gaben dem Berg den Namen „Kere Nyaga“. Dies kann mit „Strahlender Berg“ übersetzt werden. Sie glauben, dass Ngai in diesem Massiv wohnt. Die Wohnhäuser in diesem Gebiet sind deshalb alle so errictet, dass der Blick auf den Berg frei bleibt. Das Land Kenia wurde nach diesem Berg genannt, der der zweithöchste Berg Afrikas ist. Er war vor Millionen von Jahren ein aktiver Vulkan. Die heutige Form erhielt der Mount Kenya durch erodierte Aschefelder und Lava. Der Gipfel ist das ganze Jahr mit Eis und Schnee bedeckt.

Flora und Fauna im Mount Kenya National Park
Das Gründungsjahr des Nationalparks ist das Jahr 1949. Der Park fängt auf einer Höhe von etwa 3200 Meter an, wo an zweihundert Tagen jährlich Regen fällt. Die Vegetation ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Je nach Höhe sind trockene Savannen, Regenwälder, Bambuswälder, Hochlandmoore und Heideland vorzufinden. Aufgrund der unterschiedlichen Pflanzen- und Klimawelt, leben in diesem Nationalpark verschiedene Tierarten. Unter anderem ist der Mount Kenya National Park die Heimat von Elefanten, schwarzen Nashörnern, Sykes Affen, Riesen-Wildschweinen und Bongo Antilopen.

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Masai Mara National Park

Der Masai Mara National Park ist der bekannteste Park in Kenia. Er ist gleichbedeutend mit dem südafrikanischen Krüger Nationalpark und dem Etosha Nationalpark von Namibia. Das geschützte Gebiet misst eine Fläche von 1600 Quadratkilometern. Den Namen Massai Mara bekam er aufgrund der Massai – ein Nomadenvolk, das auch heute noch seine Rinder dort weiden lässt. Genau aus diesem Grunde hat der Massai Mara den Status „National Reserve“. Werden Rinder der Massai von Löwen gerissen, bekommen sie von der Parkverwaltung eine Entschädigung. Der Zusatz Mara hängt mit dem Fluss namens Mara zusammen, der durch den Nationalpark fließt. Offene, hügelige Graslandschaft macht es den Teilnehmern von Safaritouren einfach, die Tiere zu beobachten.

Elefant im Masai Mara National Park

Elefant im Masai Mara National Park

Tierwelt im Masai Mara National Park
Auf einer Masai Mara Safari wird der Besucher mit faszinierenden Tierbeobachtungen belohnt. Das Gebiet gleicht einer Savanne mit wenigen Bäumen. Hier leben unter anderem Elefanten, Büffel, Nashörner, Geparden, Schakale und Löwen. Am Fluss namens Mara können Krokodile und Flusspferde betrachtet werden. Giraffen und Zebras laben sich ebenfalls an dem Gewässer. Jedes Jahr spielt sich ein großartiges Schauspiel am Fluss ab, wenn riesige Herden von Gnus und Antilopen den Mara überqueren, um bessere Weidemöglichkeiten zu suchen.

Masai Mara Lodge
Bei einer Safaritour ist das übernachten in einer Lodge ein ganz besonderes Erlebnis. Diese Unterkünfte sind in die Wildnis so integriert, dass sie von den Tieren nicht als Bedrohung angesehen werden. Ebenso sind sie an den Orten errichtet, die von zahlreichen Tieren zum Trinken aufgesucht werden. Der Besucher wird somit aus nächster Nähe die Tierwelt betrachten können.

Eindrücke von Kenia:


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Dieser Nationalpark in Kenia ist ein noch relativ junger Park, der auch erst seit wenigen Jahren für Besucher zugelassen ist. Zum Schutzgebiet wurde dieser Bereich bereits 1973 erklärt. Seit 1990 ist dieses Gebiet Nationalpark. Auf einer Fläche von über 1700 Quadratkilometern sorgt er für abwechslungsreiche Erlebnisse und eine zahlreiche Tierwelt.

Kenia Safari mit Kamelen

Kenia Safari mit Kamelen


George Adamson und der Kora National Park
Der Kora National Park wird mit dem britischen Naturforscher George Adamson in Verbindung gebracht, da er sich viele Jahre in diesem Park aufhielt. Er wirkte als Wildhüter in Kenia und leitete Safaritouren. Bekannt ist sein Buch „Frei geboren – Eine Löwin in zwei Welten“. Darin wird die Geschichte der Löwin Elsa erzählt, die eines der drei Löwenjungen war, die George Adamson bei ihrer erschossenen Mutter fand. Diese Löwen wurden von dem Naturforscher und seiner Ehefrau aufgezogen. Zwei kamen später in den Zoo nach Rotterdam und eins, die Löwin Elsa, wurde im Alter von zwei Jahren ausgewildert. Dieses Buch wurde in mehr als dreißig Sprachen übersetzt und der Erlös des Verkaufs ging an die Tierschutzorganisation „Elsa Wild Animal Appeal“. Die Löwin kam zum Haus der Adamsons zurück, als sie selbst Mutter von drei Babys war. Die Geschichte der Löwin Elsa wurde von der BBC verfilmt. 1989 wurde George Adamson im Kora National Park von Wilderern aus Somalia erschossen.

Tierwelt im Kora National Park
Die artenreiche Tierwelt macht den Nationalpark so interessant. Rund fünfhundert Insekten tummeln sich neben vierzig Arten von Reptilien in diesem Gebiet. Ebenso leben Elefanten, Wildhunde, Strauße, Hyänen, Büffel und viele weitere Tiere im Park. Allerdings müssen Besucher viel Geduld aufbringen, wenn sie die Tiere erspähen wollen. In diesem Nationalpark in Kenia gibt es nur wenige befestigte Straßen. Deshalb sind die typischen Safaritouren nicht möglich. Wer dennoch den Park besuchen möchte, muss sich eine Genehmigung vom Kenya Wildlife Service holen.

Weitere schöne Fotos von Kenia:


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Masai Mara National Park

Der Masai Mara National Park ist der bekannteste Park in Kenia. Er ist gleichbedeutend mit dem südafrikanischen Krüger Nationalpark und dem Etosha Nationalpark von Namibia. Das geschützte Gebiet misst eine Fläche von 1600 Quadratkilometern. Den Namen Massai Mara bekam er …

Arabuko Sokoke Nationalpark

Der Arabuko Sokoke ist einer der beliebtesten Nationalparks in Afrika. Er befindet sich in der Nähe von Mombasa und liegt im Arabuko Sokoke Wald. Es handelt sich um einen eher kleinen Nationalpark in Kenia mit einer Fläche von sechs Quadratkilometern. …

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Arabuko Sokoke Nationalpark

Der Arabuko Sokoke ist einer der beliebtesten Nationalparks in Afrika. Er befindet sich in der Nähe von Mombasa und liegt im Arabuko Sokoke Wald. Es handelt sich um einen eher kleinen Nationalpark in Kenia mit einer Fläche von sechs Quadratkilometern. Dafür bietet er seinen Besuchern eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Natur und interessante Tierarten.

Vielfältige Pflanzenwelt in Kenia

Vielfältige Pflanzenwelt in Kenia


Wissenswertes über Arabuko Sokoke
Der Nationalpark in Kenia wurde 1991 gegründet. Zuvor, 1943, erklärte man den kompletten Arabuko Sokoke Forest zur Schutzzone. Dieser Wald ist heute der Rest eines ehemals großen, tropischen Urwaldes. 1991 standen das goldene Rüsselhündchen und der Sansibar-Ducker kurz vor dem Aussterben. Um dies zu verhindern, wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt. Man wollte einen wesentlich größeren Teil des Waldes unter Schutz stellen, doch die Bevölkerung war dagegen. Trotz der relativ kleinen Fläche herrscht im Arabuko Sokoke ein wahres Paradies für Pflanzen und Tiere. Dort leben beispielsweise zwanzig Prozent aller kenianischen Vogelarten und von den Schmetterlingsarten in Kenia flattern dreißig Prozent in diesem Waldgebiet. Nicht nur die Tierwelt fasziniert, auch die Pflanzen prägen das zauberhafte Schutzgebiet. Flora und Fauna stehen in diesem Nationalpark an erster Stelle. Deshalb wird darauf geachtet, dass der Fremdenverkehr nicht Überhand nimmt.

Tiere und Pflanzen im Arabuko Sokoke
Im Arabuko Sokoke Forest leben rund vierzig Arten von Säugetieren, 230 Vogelrassen und etwa 250 verschiedene Schmetterlingssorten. Davon kommen sechs Säugetierarten, neun Vogelarten und sechs Schmetterlingssorten nur in diesem Schutzgebiet vor. Einige dieser Tiere sind bedrohte Arten, unter anderem die Sokoke Zwergeule. Ein besonders Tier stellt ebenso das goldene Rüsselhündchen dar. Dabei handelt es sich um ein Säugetier, das sich von Insekten ernährt. Der Sansibar-Ducker ist eine Antilopenart, die ebenfalls vom Aussterben bedroht ist. Zudem fühlen sich Waldelefanten im Arabuko Sokoke sehr wohl. Von den etwa sechshundert Pflanzensorten sind rund 550 Pflanzen endemisch.

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Amboseli Nationalpark

Amboseli ist der Nationalpark Kenias, der am längsten besteht und die meisten Besucher zählt. Mit einer Fläche von etwa 391 Quadratkilometern ist er nicht besonders groß, bietet jedoch auf einer Höhe von etwa 1200 Metern eine sagenhafte Sicht auf den Kilimanjaro in Tansania. Das vorherrschende Bild der Landschaft sind trockene Savannen und Ebenen. Im Nordwesten des Nationalparks befindet sich der Lake Amboseli, der nur dann mit Wasser gefüllt ist, wenn viel Regen fällt. Das kommt im Amboseli Nationalpark nur saisonal bedingt vor. Dafür sorgen unterirdische Quellen für das Bestehen zahlreicher Sümpfe.

Zebra im Amboseli Nationalpark, Kenia

Zebra im Amboseli Nationalpark, Kenia


Wissenswertes zum Amboseli
Der Amboseli Nationalpark befindet sich direkt an der tansanischen Grenze. Da die Großstädte Mombasa und Nairobi rund zweihundert Kilometer entfernt liegen, wird der Park von einer natürlichen Ruhe dominiert. Er wurde bereits 1899 unter besonderen Schutz gestellt und der Ursprung dieses Parks konnte bis heute erhalten werden. Seit 1974 ist der Amboseli ein Nationalpark und wird auch für Safari-Touren genutzt. Das oberste Ziel ist jedoch der Schutz von Flora und Fauna.

Tierwelt im Amboseli Nationalpark
Die Umgebung des Parks ist im Besitz der Massai. Dank ihnen haben Wilderer kaum Chancen in den Park einzudringen. Die Massai dulden keine anderen Jäger. Somit gibt es im Amboseli sehr große Herden von Zebras, Giraffen, Büffeln, Gnus und anderen Tierarten. Rund tausend Elefanten leben in diesem Naturschutzgebiet. Antilopen und Gazellen springen durchs Gelände und mehr als vierhundert Vogelarten fühlen sich in diesem Park wohl. Da der Nationalpark vorwiegend aus offenen Grasflächen besteht, lassen sich die Tiere gut betrachten.

Bilder die an meinen Kenia Urlaub erinnern:


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Nashorn im Aberdare Nationalpark

Nashorn im Aberdare Nationalpark


Landschaft im Aberdare National Park
Die Schönheit des Aberdare Nationalparks macht vor allem die Landschaft aus. Durch die Lage im Hochland erlebt der Besucher ein abwechslungsreiches Bild. Die Bergkette, die sich vom Süden in nördliche Richtung zieht, teilt den Park in zwei Hälften. Diese Landschaften sind eher karg, wogegen der östliche Teil des Schutzgebietes mit Wald beeindruckt. Die beiden höchsten Berge im Nationalpark sind mehr als 3900 Meter hoch und heißen Kinangop und Ol Donyo Lesatima. Zwischen den Hügeln des Parks schlängeln sich Bäche und ruhen Seen. Wasserfälle und Hochmoore befinden sich auf einer Höhe von circa dreihundert Metern. Das feuchte Klima führt zu Bambusbewuchs auf den Bergen. Diese abwechslungsreiche Natur stellt das Besondere an diesem Nationalpark in Kenia dar und die Besucher werden von einem Aha-Erlebnis zum nächsten geführt.

Tierwelt im Schutzgebiet
Der Aberdare Nationalpark wird von den sogenannten „großen Fünf“ bewohnt: Elefanten, Löwen, Nashörner, Büffel und Leoparden. Verschiedene Affenarten, darunter Paviane, begegnen einem immer wieder. Etwas seltener sind die Bongo-Antilopen und die Goldkatze zu erspähen. Im Moorland, welches in den höheren Gebieten liegt, leben die mittelgroße Katze Serval und die Elenantilopen. Zu bestaunen sind ebenfalls schwarze Nashörner und schwarze Leoparden. Um Besuchern das Beobachten von den Tieren zu ermöglichen, stehen Lodges zur Verfügung. Diese befinden sich an den Tränken, sodass die Tiere aus nächster Nähe bewundert werden können.

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Kenia setzt sich sehr für den Schutz von Flora und Fauna ein. So steht rund acht Prozent des Landes unter Naturschutz. Es gibt zahlreiche Nationalparks, die natürlich auch ein Magnet für Touristen darstellen. Diese Nationalparks sind mit der höchsten Schutzstufe versehen. Danach folgen Reservate und Sanctuaries. Diese Sanctuaries sind Schutzgebiete, die größtenteils privat geführt werden. Dadurch werden die staatlichen Schutzzonen erweitert.

Löwe in der Nähe von Touristen in Kenia

Löwe in der Nähe von Touristen in Kenia

Die meisten Reservate und Nationalparks sind nicht umzäunt. Die Grenzen sind oftmals Orte, wie beispielsweise Nairobi als Abgrenzung des Nairobi-Nationalparks. Es gibt jedoch auch Schutzgebiete, die komplett mit Zäunen abgeriegelt sind. Dies ist beim Lake-Nakuru-Nationalpark der Fall, da dort unter anderem vom Aussterben bedrohte Nashörner geschützt werden. Ein Großteil der Parks werden vom Kenya Wildlife Service verwaltet. Die örtlichen Verwaltungen übernehmen zusätzlich das Management der Reservate.

Naturschutz zu Beginn und Heute
Im Jahre 1899 legte man den ungefähr 33 000 Quadratkilometer großen Southern Reserve an. Dies war einer der ersten Naturschutzparks in Kenia. Seitdem hat sich der Naturschutz sehr gut fortgesetzt. Heute gibt es sechzehn Nationalparks, neunzehn Reservate und sechs geschützte Küstengebiete. Früher mussten Besucher an den Einfahrten zu den Nationalparks mit Bargeld zahlen. Dies wurde mittlerweile abgeschafft. Heute müssen Besucher, die selbst in die Nationalparks fahren möchten, eine Smartcard kaufen. Diese Karte kann in Nairobi, Mombasa und an den Haupteinfahrten der Parks erworben werden. Es gibt viele geführte Safari-Touren durch die Nationalparks. Die Führer kennen sich mit der Pflanzen- und Tierwelt bestens aus, sodass die Besucher viele spannende und interessante Erlebnisse auskosten können.

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