Giraffe

Die Giraffe ist eines der Tiere in Kenia, das durch sein Erscheinungsbild den Menschen fasziniert. Bereits eine neugeborene Giraffe hat die Größe eines erwachsenen Menschen. Ein Giraffenbulle wird über fünf Meter hoch und bringt neunhundert Kilogramm auf die Waage. Alleine die stattliche Höhe in Kombination mit einem schon fast grazilen Gang, lässt die Giraffe so imposant erscheinen. Obwohl ihr Hals sehr lang ist, besteht er dennoch aus sieben Wirbeln, wie bei den meisten Säugetieren. Um genügend Blut durch den Hals zum Gehirn zu befördern, besitzen Giraffen ein starkes Herz, das zwölf Kilogramm wiegt und minütlich bis zu sechzig Liter Blut pumpt. Nicht nur der Hals weist eine extreme Länge vor, sondern auch die Zunge. Sie kann 45 Zentimeter lang werden.

Giraffe in Kenia

Giraffe in Kenia


Die Giraffe und ihr Verhalten
Giraffen schlafen höchstens zwei Stunden in der Nacht und das auch nicht durchgehend, sondern immer nur wenige Minuten. Ansonsten sind diese Tiere in Kenia am Tag und in der Nacht aktiv. Giraffen leben in der Steppe und im weitläufigen Buschland. Die Weibchen tun sich zu Herden zusammen, wobei eine Herde aus vier bis dreißig Tieren besteht und die Zusammensetzung ständig wechselt. Bullen sind Einzelgänger, die sich immer nur kurzfristig einem Verband anschließen. Junge Bullen bilden eigene Herden, bis sie geschlechtsreif sind und dann als Einzelgänger weiterleben.

Zur Paarungszeit kann es zu aggressiven Kämpfen zwischen den Bullen kommen. Die Tragzeit einer Giraffe beträgt fünfzehn Monate. Bei der Geburt steht die Giraffe und das Neugeborene fällt aus einer Höhe von zwei Metern auf den Boden. Schon eine Stunde nach der Geburt steht das Kalb auf den Beinen. Es wird nun rund eineinhalb Jahre bei der Mutter bleiben und hat mit sechs Jahren seine volle Größe erreicht. Giraffen werden bis zu 25 Jahre alt, wenn sie in der freien Wildbahn leben. In Gefangenschaft können sie rund zehn Jahre älter werden.

Feinde der Giraffen
Obwohl eine Giraffenmutter ihr Junges gegen Angreifer schützt, überlebt nur maximal die Hälfte der Jungtiere ihre Kindheit. Zu den Feinden der Giraffen gehören Hyänen, Wildhunde, Leoparden und Löwen, die aber ihre Angriffe selten auf erwachsene Giraffen starten. Die ausgewachsenen Giraffen können mit ihren Vorder- und Hinterläufen enorm ausschlagen, sodass solche Schläge für ein Raubtier tödlich sein können.

Ernährung einer Giraffe
Eine Giraffe nimmt täglich etwa dreißig Kilogramm Nahrung auf. Jeden Tag ist sie bis zu zwanzig Stunden mit essen beschäftigt. Giraffen sind Wiederkäuer und ernähren sich von Laub. Aufgrund ihrer Höhe bevorzugen sie Triebe und Blätter aus den Baumkronen. Der Bedarf an Flüssigkeit wird meistens aus der Flüssigkeit der Nahrung gedeckt. Die Giraffe ist in der Lage, einige Wochen ohne Wasser auszukommen. Beim Trinken an einer Wasserstelle muss sie die Vorderbeine sehr spreizen, um mit dem Kopf ans Wasser zu kommen.

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Tiere in Kenia

Die Tiere in Kenia sind für viele Menschen der Hauptgrund für eine Reise in dieses Land. Auf den Safaris in Kenia ist die Artenvielfalt der Tierwelt zu entdecken. Die Fauna Kenia ist sehr umfassend, denn die unterschiedlichen Klimazonen sorgen für …

Elefanten

Wer schon in den Genuss einer Begegnung mit afrikanischen Elefanten kam, wird sich an das imposante Erscheinungsbild dieser Dickhäuter erinnern. Elefanten in Kenia unterscheiden sich von den indischen Elefanten. So haben beide Geschlechter der afrikanischen Elefanten Stoßzähne, die bei dem …

Baobab (Affenbrotbaum)

Der Baobab in Kenia wächst im Tiefland, wo die Savanne das Landschaftsbild bestimmt. Ein Baobab ist ein malvenartiges Gewächs, der in seinem Stamm bis 140 000 Liter Wasser speichern kann. Der Affenbrotbaum besitzt einen mächtigen, breiten Stamm, dessen Höhe im …

Mangroven

In den Wäldern an der Küste Kenias befinden sich Mangrovensümpfe, die ein einzigartiges Naturschauspiel darstellen. Ein Naturschutzgebiet für Mangroven ist Mwazaro, das achtzig Kilometer von Mombasa Richtung Süden liegt. Die Mangrovenwälder verlaufen am Ufer des Flusses Ramisi, wo alle Mangrovenarten …

Köcherbaum

Der Köcherbaum wird auch Baumaloe genannt und zählt zu den Sukkulenten. Ein Köcherbaum in Kenia hat somit die Möglichkeit, während der Regenzeit genügend Wasser zu speichern und somit selbst längere Dürreperioden zu überstehen. Köcherbäume sind außerhalb von einem Nationalpark Kenia …

Krokodile in Kenia

Krokodile in Kenia stehen unter strengem Schutz. Sie leben in den Nationalparks und erinnern an Urzeiten. Tatsächlich gab es das Krokodil bereits vor 65 Millionen Jahren. Wer Krokodile in Kenia erlebt, wird auf der einen Seite vielleicht erschrecken und auf der anderen Seite diese Urechse bewundern. Ein Nilkrokodil kann bis zu sechs Meter lang und bis tausend Kilogramm schwer werden. Diese Art gehört somit zu den größten Krokodilen in Kenia. Der lange und seitlich abgeflachte Ruderschwanz ist sehr muskulös und wird ebenso als Waffe verwendet. Die Farbe eines Krokodils hängt vom Gewässer und von seinem Alter ab.

Die Farbe eines Krokodils hängt vom Gewässer und von seinem Alter ab.

Die Farbe eines Krokodils hängt vom Gewässer und von seinem Alter ab.

Krokodile und ihr Verhalten
In Kenia wird man einen Alligator tagsüber meistens am Flussufer oder auf einer Sandbank in einem Fluss mit aufgesperrtem Maul liegen sehen. Auf diese Weise reguliert es seine Körpertemperatur. Ein Krokodil kühlt sich über die Mundschleimhaut ab. Um die Körpertemperatur konstant auf etwa 25 Grad zu halten, wechseln sie zwischen schattigen und sonnigen Plätzen oder kühlen sich im Wasser ab. In der Dämmerung und in der Nacht werden Krokodile aktiv. Sie sind sehr gute Schwimmer und treiben im Fluss, um auf Beute zu warten. Dabei ragen meistens nur die Nasenlöcher und die Augen aus dem Wasser. Ein Alligator ist mit zwölf bis fünfzehn Jahren geschlechtsreif. Das Weibchen legt ihre Eier nach der Paarung an Land ab. Dabei vergräbt sie ihre vierzig bis sechzig Eier in Sandlöcher. Nach rund drei Monaten schlüpfen die Babys und die Krokodilmutter, die sich bis dahin stets in der Nähe es Geleges aufgehalten hat, trägt die Kleinen ins Wasser. Ein Krokodil kann ein Alter von hundert Jahren erreichen. Solange keine Paarungszeit ist, leben die Krokodile friedlich miteinander. Auch wenn sich mehrere Tiere eine Beute teilen, bleiben Streitigkeiten aus.

Nahrung der Krokodile
Ein Alligator ist ein Fleischfresser. Sie fressen im Grunde alles, was für sie erreichbar wird. Sie würden somit ebenso einen Menschen fressen. Ein Krokodil kann sehr schnell werden, wenn Beute in Sicht ist. Dabei packt sich der Alligator die Beute und zieht es mit dem Maul zum Ertränken unter Wasser. Anschließend reißt das Krokodil ihre Beute auseinander, um die Fleischstücke unzerkaut zu verschlingen. Die Hauptnahrung besteht zwar aus Fischen, aber wenn sich größere Säugetiere dem Fluss nähern, starten die Krokodile einen Überraschungsangriff und versuchen Gnus, Zebras, Antilopen oder andere Landtiere unter Wasser zu drücken.

Feinde
Da ein Nilkrokodil zu den Raubtieren gehört, hat es im Erwachsenenalter keine Feinde zu fürchten. Rund neunzig Prozent der jungen Tiere fallen jedoch Greifvögeln und Raubtieren zum Opfer.

Eindrücke von Kenia:


Artikel über in Kenia lebende Tiere:

Tiere in Kenia

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Krokodile in Kenia

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Nashörner in Kenia

Das Nashorn gehört schon seit rund sechzig Millionen Jahren zu den Erdbewohnern. Allerdings sind von 170 Nashornarten nur fünf Arten übrig geblieben. In Kenia gibt es zwei vom Aussterben bedrohte Arten: das Spitzmaulnashorn und das Breitmaulnashorn. Ein ausgewachsenes Nashorn erreicht …

Schlangen in Kenia

In Kenia leben etwa 127 Arten von Schlangen, wovon etwas mehr als neunzig dieser Schlangenarten harmloser Natur sind. Es gibt jedoch auch Schlangen in Kenia, die für den Menschen tödlich sein können. Von diesen 127 Arten werden hier nun drei …

Nashörner in Kenia

Das Nashorn gehört schon seit rund sechzig Millionen Jahren zu den Erdbewohnern. Allerdings sind von 170 Nashornarten nur fünf Arten übrig geblieben. In Kenia gibt es zwei vom Aussterben bedrohte Arten: das Spitzmaulnashorn und das Breitmaulnashorn. Ein ausgewachsenes Nashorn erreicht ein Gewicht von zwei Tonnen. Trotz dieses Gewichts können Nashörner recht schnell traben und eine Geschwindigkeit von 45 km/h erreichen. Das wohl auffälligste Merkmal dieser Tiere ist das Horn, das aus Keratin besteht. Keratin ist auch Bestandteil der menschlichen Fingernägel und das Horn wächst nach Verletzungen genauso nach, wie ein Fingernagel. Jährlich wächst das Horn ungefähr sechs Zentimeter.

Nashorn in Kenia

Nashorn in Kenia


Verhalten der Nashörner
Ein männliches Nashorn ist ein Einzelgänger, während sich die Weibchen manchmal zu Herden von wenigen Tieren zusammenschließen. Ein Nashorn kann nicht gut sehen, dafür aber ausgesprochen gut riechen und hören. In der Dämmerung und in der Nacht ist das Nashorn aktiv. Tagsüber wird man es meistens schlafend vorfinden. Allerdings kann es sehr schnell werden, wenn man ihm zu nahe kommt. Dann greifen Nashörner an, was durchaus tödlich enden kann. Wenn ein Weibchen zur Fortpflanzung bereit ist, finden Kämpfe unter den männlichen Tieren statt. Der Gewinner wird dann das Weibchen umwerben und sich mit ihr paaren. Die Tragzeit der Nashörner dauert zwischen fünfzehn und achtzehn Monaten. Nach der Geburt bleibt das Jungtier circa zweieinhalb Jahre bei seiner Mutter. Gebärt die Mutter in dieser Zeit ein weiteres Kind, wird sie das ältere verjagen.

Nahrung
Ein Nashorn ernährt sich von Pflanzen und bevorzugt Blätter, Gräser und manchmal auch Früchte. Je nach Alter, Geschlecht und Art frisst das Nashorn 33 bis 115 Kilogramm täglich.

Tierschutz in Kenia
In Kenia wurde im Jahre 2010 ein Auswilderungsprojekt gestartet. Von den nördlichen Breitmaulnashörnern gab es weltweit nur noch acht Stück, die in Zoos lebten. Vier dieser Nashörner wurden in Kenia ausgewildert.

Der Grund für das Aussterben liegt vor allem darin, dass Wilderer Jagd auf diese imposanten Tiere machen. Die rund sechzig Nashörner im Nationalpark Tsavo-West werden deshalb in einem Reservat gehalten, das umzäunt ist und von Wildhütern überwacht wird. Der Ruma Nationalpark soll eine Schutzzone für Nashörner werden. 1950 durchstreiften Nashörner zuletzt dieses Gebiet. Ende des Jahres 2011 siedelte man zwei Spitzmaulnashörner von der Laikipiaregion in den Ruma Nationalpark um.

1950 gab es in Kenia noch etwa 20 000 Nashörner. Durch die Wilderei reduzierte sich der Bestand drastisch, sodass sich bis 1980 die Zahl auf dreihundert Tiere reduzierte. Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen zum Schutz der Nashörner, gibt es heute wieder mehr als sechshundert Tiere.

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Elefanten

Wer schon in den Genuss einer Begegnung mit afrikanischen Elefanten kam, wird sich an das imposante Erscheinungsbild dieser Dickhäuter erinnern. Elefanten in Kenia unterscheiden sich von den indischen Elefanten. So haben beide Geschlechter der afrikanischen Elefanten Stoßzähne, die bei dem …

Schlangen in Kenia

In Kenia leben etwa 127 Arten von Schlangen, wovon etwas mehr als neunzig dieser Schlangenarten harmloser Natur sind. Es gibt jedoch auch Schlangen in Kenia, die für den Menschen tödlich sein können. Von diesen 127 Arten werden hier nun drei vorgestellt.

Nahaufnahme des Kopfes einer Speikobra am Boden

Nahaufnahme des Kopfes einer Speikobra am Boden


Südliche Felsenpython
Diese Schlange kann eine Länge von vier Metern erreichen. Es gibt aber auch Tiere, die über Meter lang wurden und damit ist die südliche Felsenpython eine der größten Schlangen auf dem Globus. Diese Schlangen in Kenia leben vorwiegend in der Savanne und halten sich nahe an Gewässern auf. Je nachdem wie groß die Schlange ist, besteht ihre Ernährung aus kleinen und mittelgroßen Wirbeltieren. Kleine Antilopen gehören auf den Speiseplan der erwachsenen südlichen Felsenpythons und manche dieser Schlangen erbeuten sogar Tiere, die mehr als 25 Kilogramm wiegen.

Kenianische Sandboa
Diese Art der Sandboa lebt im Norden Kenias und wird nicht viel länger als ein Meter. Dort hält sie sich tagsüber meistens im Boden versteckt auf. In der Dämmerung geht sie auf Jagd, wobei ihr Jagdverhalten als faszinierend bezeichnet werden kann: sie vergräbt sich im Sand und nur die Nasenspitze ist beim näheren Hinsehen zu erkennen. Sobald ein Opfer in ihre Nähe kommt, schlägt die Sandboa blitzartig zu. Sie würgt ihre Beute und versucht das Opfer unter die Erde zu ziehen.

Speikobra
Eine Speikobra in Kenia wird im Durchschnitt zwischen eineinhalb und zwei Meter lang. Sie ist eine der Giftschlangen, die auch für Menschen tödlich ist. Ihren Namen hat sie von der Methode, wie sie ihr Gift versprüht: sie speit das Gift bis zu zwei Meter weit dem Opfer entgegen. Dabei verfügt sie über eine vorbildliche Trefferquote und zielt auf das Gesicht des Opfers. Menschen werden allerdings nur dann angegriffen, wenn sich die Schlange bedroht fühlt. Die Speikobra in Kenia ernährt sich vorwiegend von kleinen Reptilien, Amphibien und Nagetieren.

2008 wurde die größte Speikobra der Welt in Kenia entdeckt. Diese Schlange war rund drei Meter lang und hatte genügend Gift, um zwanzig Menschen töten zu können.

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Nashörner in Kenia

Das Nashorn gehört schon seit rund sechzig Millionen Jahren zu den Erdbewohnern. Allerdings sind von 170 Nashornarten nur fünf Arten übrig geblieben. In Kenia gibt es zwei vom Aussterben bedrohte Arten: das Spitzmaulnashorn und das Breitmaulnashorn. Ein ausgewachsenes Nashorn erreicht …

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Wer schon in den Genuss einer Begegnung mit afrikanischen Elefanten kam, wird sich an das imposante Erscheinungsbild dieser Dickhäuter erinnern. Elefanten in Kenia unterscheiden sich von den indischen Elefanten. So haben beide Geschlechter der afrikanischen Elefanten Stoßzähne, die bei dem …

Elefanten

Wer schon in den Genuss einer Begegnung mit afrikanischen Elefanten kam, wird sich an das imposante Erscheinungsbild dieser Dickhäuter erinnern. Elefanten in Kenia unterscheiden sich von den indischen Elefanten. So haben beide Geschlechter der afrikanischen Elefanten Stoßzähne, die bei dem Männchen bis zu drei Meter lang werden können. Solche großen Stoßzähne haben ein Gewicht von rund einhundert Kilogramm. Bei der Elefantenkuh wachsen die Stoßzähne bis zum fünfzehnten Lebensjahr in der Breite und in der Länge. Danach verändert sich nur noch die Länge, wobei sie viel langsamer wachsen, als die der Bullen. Bei einem Bullen wachsen die Stoßzähne lebenslänglich und das sowohl in der Länge als auch in der Breite. Die gewaltigen Tiere nutzen ihre Stoßzähne zur Verteidigung, zum Stochern und zum Graben.

Elefant in Kenia

Elefant in Kenia

Die Ohren afrikanischer Elefanten sind wesentlich größer als die der indischen Elefanten. Die Ohren der Elefanten in Kenia können bis zu zwei Meter lang werden. Da Elefanten nicht schwitzen können, dienen ihnen die großen Ohren dazu, die überschüssige Wärme abzuleiten. Zudem hat der indische Elefant nur einen „Finger“ am Rüsselende, während der afrikanische Koloss zwei davon hat.

Größe afrikanischer Elefanten
Die Bullen der afrikanischen Elefanten werden rund 3,20 Meter groß und wiegen circa fünf Tonnen. Einige Ausnahmen werden sogar vier Meter groß und über sieben Tonnen schwer. Die Kühe afrikanischer Elefanten messen eine Körpergröße von durchschnittlich 2,50 Meter und wiegen ungefähr 2,8 Tonnen.

Verhalten von Elefanten in Kenia
Elefanten benötigen eine Wasserstelle, zu der sie jeden Tag hingehen können. An Wasser nimmt ein Elefant täglich rund 150 Liter auf. Sie trinken nicht nur das Wasser, sondern sie baden darin und manchmal ist nur noch der Rüssel zu sehen, wenn die Dickhäuter im kühlenden Wasser untertauchen. Die afrikanischen Elefanten sind am Tag und in der Nacht aktiv. In der Mittagshitze und teilweise auch mitternachts ruhen sie sich aus, indem sie sich entweder auf den Boden legen oder an einen Baum lehnen. Eine Elefantenherde legt durchschnittlich zwölf Kilometer bei einer Geschwindigkeit von zehn km/h täglich zurück. Die großen Tiere können jedoch bei Gefahr einen Zahn zulegen und ihre Geschwindigkeit auf vierzig km/h erhöhen.

Solange afrikanische Elefanten nicht bedroht werden, sind sie äußerst friedliebend. Kommt man allerdings den Kühen mit ihren Kälbern zu nahe, reagieren die Weibchen aggressiv. Sie drohen mit einem erhobenen Rüssel, schwenkenden Ohren und schütteln ihren Kopf hin und her. Kurz bevor sie angreifen, warnen sie ihren Gegner mit lauten Trompetentönen.

Zusammenhalt der Herde
Die Führungsposition afrikanischer Elefanten wird von einer dominanten und alten Kuh übernommen. Die Leitkuh sorgt dafür, dass die Herde zusammenbleibt und diese Aufgabe führt sie bis zu ihrem Tod aus. Ein Elefant kann siebzig Jahre alt werden. Eine Herde besteht im Durchschnitt aus zehn Weibchen. Die Bullen sind nur bis zu ihrem achten Lebensjahr Teil der Herde. Danach kommen sie in die Pubertät und werden von den älteren Weibchen vertrieben. Sie schließen sich dann oftmals mit anderen Bullen zusammen. Es kommt vor, dass Herden aufeinandertreffen und sich kurzzeitig zu einem Verband zusammenschließen. Solche Verbände können aus einigen Hundert Elefanten bestehen. Das Sozialverhalten der Dickhäuter ist stark ausgeprägt. So beschützt die Herde ihre Jungtiere sowie alte und verletzte Artgenossen. Ihr Gedächtnis funktioniert sehr gut und lange. Elefanten erinnern sich auch nach Jahren noch an Feinde, Ereignisse oder an Plätze, an denen es Futter und Wasser gibt. Nahrungsaufnahme ist für Elefanten der Hauptbestandteil ihrer Tagesbeschäftigung. Sie fressen zwischen sechzehn und zwanzig Stunden am Tag und nehmen dabei bis zu dreihundert Kilogramm Nahrung auf. Ihr Speiseplan besteht aus Blättern, Baumrinden, Zweigen, Früchten, Wurzeln und Gräsern.

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Giraffe

Die Giraffe ist eines der Tiere in Kenia, das durch sein Erscheinungsbild den Menschen fasziniert. Bereits eine neugeborene Giraffe hat die Größe eines erwachsenen Menschen. Ein Giraffenbulle wird über fünf Meter hoch und bringt neunhundert Kilogramm auf die Waage. Alleine …

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Krokodile in Kenia stehen unter strengem Schutz. Sie leben in den Nationalparks und erinnern an Urzeiten. Tatsächlich gab es das Krokodil bereits vor 65 Millionen Jahren. Wer Krokodile in Kenia erlebt, wird auf der einen Seite vielleicht erschrecken und auf …

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Das Nashorn gehört schon seit rund sechzig Millionen Jahren zu den Erdbewohnern. Allerdings sind von 170 Nashornarten nur fünf Arten übrig geblieben. In Kenia gibt es zwei vom Aussterben bedrohte Arten: das Spitzmaulnashorn und das Breitmaulnashorn. Ein ausgewachsenes Nashorn erreicht …

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Tradition und Religion in Kenia

Die eine Tradition in Kenia gibt es nicht. Aufgrund der 42 ethnischen Gruppen, die offiziell anerkannt sind, ist die traditionelle Struktur Kenias nur schwer zu erklären. Zudem wandelt sich die Gesellschaft zu schnell, um eine bestimmte Tradition in Kenia festzumachen. Dennoch gibt es für den Reisenden einige Regeln und Informationen, damit der Urlaub in Kenia ohne Probleme verlaufen kann.

Afrikanischer Stamm in Kenia

Afrikanischer Stamm in Kenia

Religionen und Riten in Kenia
Eine Tradition in Afrika kann für Europäer ziemlich grausam erscheinen. Doch für die ethnischen Gruppen sind Riten sehr wichtig und manche haben in früheren Zeiten für das Überleben in der Wildnis gesorgt. Die Naturstämme verfügen über einen großen Zusammenhalt, der nur durch ihre Bräuche entstehen kann. Als Tourist sind diese Traditionen kritiklos zu respektieren, auch wenn der Sinn hinter den Riten nicht verstanden wird. In Kenia gibt es mehrere Religionen und Glaubensrichtungen. Rund achtzig Prozent der Kenianer gehören dem christlichen Glauben an. Ungefähr zehn Prozent der Bevölkerung lebt nach dem islamischen Glauben. Religion in Kenia und der Glaube spielt für fast alle Kenianer eine bedeutende Rolle, egal ob sie an Gott, Allah oder an Geister und Dämonen glauben. In einem Urlaub in Kenia wird man also meistens mit strengen, religiösen Ansichten in Kontakt kommen.

Verhaltensregeln im Urlaub in Kenia
Hauptsächlich durch die Religion in Kenia sind verschiedene Verhaltensregeln zu beachten, um peinlichen Auftritten und sogar Strafen zu entgehen. Beispielsweise werden ältere Menschen in Kenia stets mit viel Respekt behandelt. Die Ansichten einer älteren Person werden somit nicht angezweifelt, sondern geachtet. Die Vielseitigkeit der Religion in Kenia macht eine Begrüßung allerdings schwieriger. Generell sollten ältere Menschen nicht unnötig berührt werden. Ansonsten kann man mit einem Handschlag oder einem kurzen Kopfnicken nichts falsch machen. Manchmal reicht auch ein freundliches Lächeln zur Begrüßung. Beim Fotografieren von Menschen sollte immer vorher gefragt werden, ob dies erlaubt ist. Zudem dürfen öffentliche und militärische Einrichtungen nicht fotografiert werden.

Regeln zur Kleidung in Kenia
Die Kleidung in Kenia darf in der Freizeit ruhig leger erscheinen. Bei Feierlichkeiten und öffentlichen Anlässen sollte sich schick und gepflegt gekleidet werden. Die Kleidung sollte nicht zu freizügig sein. Besonders in den Gebieten, in denen der islamische Glaube vorherrscht, sollte dieser Ratschlag beachtet werden. Frauen kleiden sich am besten so, dass die Kleidungsstücke zumindest die Knie bedecken. Oben ohne und FKK sind in Kenia generell verboten. Widersetzt man sich diesem Verbot, muss mit harten Strafen gerechnet werden.

Einladungen seitens der Kenianer
Da das kenianische Volk sehr freigiebig und gastfreundlich ist, kann es in einem Urlaub in Kenia vorkommen, dass man eine Einladung erhält. In Kenia ist es üblich, dass eine Einladung in erster Linie für den Mann gilt. Es muss also nachgefragt werden, ob die Frau mitkommen darf. Als Mitbringsel eignen sich Kleinigkeiten für die Kinder der Familie. Die Gastfreundlichkeit äußert unter anderem darin, dass viel Essen aufgetischt wird. Höflich ist es, von jeder Speise zu kosten.

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Kultur in Kenia

Die Kultur in Kenia ist sehr vielseitig und beinhaltet einige traditionelle Aspekte. Da es viele asiatische und arabische Einwanderer gab, ist die Kultur vor allem in Lamu, Malindi und Mombasa von Einflüssen aus Indien und Arabien geprägt, die sich mit der afrikanischen Kultur vermischt. Aufgrund der über vierzig Naturvölker in Kenia sind Kunst und Musik eng mit deren Traditionen verbunden.

Kinder im Maasai Dorf, Kenia

Kinder im Maasai Dorf, Kenia

Ethnische Gruppen Kenia
Über vierzig ethnische Gruppen in Kenia wurden offiziell anerkannt. So unterschiedlich die Völker sind, glauben sie alle an den einen Gott, der alles auf der Erde schuf. Zudem glauben die Stämme an Geister und Dämonen, die entweder guter oder böser Natur sind und für dessen Zufriedenheit oder Besänftigung Amulette und Opfer dienen. Einen hohen Stellenwert haben die Medizinmänner, die aus europäischer Sichtweise eine Mischung aus Seelsorger und Arzt darstellen. Ihre größte Aufgabe besteht in der Kunst des Heilens, wozu sie Pflanzen, Kräuter und Wurzeln verwenden. Ein Medizinmann trägt aber auch Zauberkräfte in sich, denn er tritt mit Geistern, Dämonen und Ahnen in Kontakt. Die Natur spielt für ethnische Gruppen in Kenia eine sehr große Rolle. So gibt es heilige Plätze und besondere Bäume, die nicht von allen Stammesmitgliedern betreten oder berührt werden dürfen. Zu jedem Stamm gehören mehrere Familienclans. Das Leben eines Stamms wird durch traditionelle und festgelegte Bräuche und Gewohnheiten geregelt. Ebenso dienen die Riten dazu, den Zusammenhalt des Stammes aufrecht zu halten. Die Bräuche werden durch Geschichten und Musik an die Kinder weitergegeben.

Die Stämme Kikuyu, Luhya und Luo sind zwar größer als der Stamm der Massai, doch die Massai gehören zu den wohl bekanntesten ethnischen Gruppen Kenias.

Die Massai in Kenia
Wer an die Massai in Kenia denkt, hat oftmals die imposanten Krieger vor dem inneren Auge, die den Stolz der Afrikaner repräsentieren. Die Massai sind Nomaden, die ungefähr 1550 vom Sudan in Kenia einwanderten. Die Krieger waren sehr gefürchtet, sodass Konflikte mit diesem Stamm möglichst vermieden wurden. Sogar die Sklavenkarawanen, die gut bewaffnet waren, versuchten Streit mit den Massai zu umgehen. Ab dem neunzehnten Jahrhundert trugen Auseinandersetzungen innerhalb des Stamms dazu, dass viele Clans vernichtet wurden. Dürren, Rinderpest und Epidemien mit Pocken trugen ihr Übriges für den Abstieg dieses Naturvolks dazu. Durch die Kolonisation verloren die Massai in Kenia ihre guten Weiden für die Herden und mussten sich mit Reservaten begnügen, die von minderem Wert waren.

Noch heute stellt das Vieh den Mittelpunkt des Lebens der Massai dar. Eine Siedlung dieses Stamms wird Enkang genannt und besteht aus mindestens zehn und maximal zwanzig Hütten aus Kuhdung und Lehm. Ein Dornwall umringt eine Siedlung, der ihre Bewohner beschützen soll. Die Nahrung der Massai besteht aus Fleisch von Ziegen und Schafen sowie aus Rinderblut. Heute gehört zum Speiseplan vieler Massai zusätzlich Maisbrei.

Kunst in Kenia
Nairobi kann mittlerweile als Treffpunkt von Künstlern angesehen werden. Es gibt einige Künstler aus Kenia, die schon international bekannt sind. Dazu gehört Sam Chege, dessen Kikuyu Musik im Internet downgeladen werden kann. Der Schriftsteller Meja Mwangi wurde durch seinen Roman „Die achte Plage“ bekannt. Diese Geschichte handelt von Aids. Mwangi schaffte es, über diese Krankheit humorvoll zu schreiben.

In Nairobi findet im Goethe Institut abwechselnde Ausstellungen von kenianischen Künstlern und deutschen Künstlern statt.

Zur Kunst in Kenia gehören ebenso die begehrten Afrika Holzfiguren. Die Schnitzerei mit Holz ist eine traditionelle kenianische Kunst. Masken und Figuren sind Darstellungen, die die menschliche Rolle in Gemeinschaften präsentieren oder das Innere eines Menschen offenbaren. Kunstvoll sind ebenso Schmuck und Stoffe. So wird beispielsweise von den kenianischen Frauen oft ein Kanga getragen, wobei es sich um ein Tuch handelt, das bunt bemalt wurde. Die Kultur Kenias beinhaltet außerdem Körperbemalungen.

Musik in Kenia
Musik in Afrika ist ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. So spielt auch die Musik in Kenia eine wichtige Rolle, die zum Alltag gehört. Rituale oder Feste finden immer mit Musik statt, die aus Gesängen, instrumentaler Musik und Tänzen besteht. Mit Musik aus Afrika werden meistens die Trommeln verbunden. Doch gibt es eine solche Vielzahl an Instrumenten, sodass sie hier gar nicht aufgeführt werden können. In der Regel werden die Instrumente manuell gefertigt und dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern auch der Kommunikation zwischen den Menschen oder mit Göttern. Einige Instrumente dürfen nur zu speziellen Anlässen benutzt werden. Mit manchen Instrumenten werden Geister gerufen. Musik in Kenia hat demnach einen anderen Stellenwert, als Musik in Europa einnimmt. Auch der Tanz gehört zum alltäglichen Leben dazu. Auf der einen Seite wird durch Tanzen neue Energie getankt und auf der anderen Seite ist er ein Ausdrucksmittel, mit dem man sich auch Geschichten erzählt. Der Gesang stellt vor allem eine mündliche Überlieferung von aktuellen oder vergangenen Geschehnissen oder von Legenden dar.

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Die eine Tradition in Kenia gibt es nicht. Aufgrund der 42 ethnischen Gruppen, die offiziell anerkannt sind, ist die traditionelle Struktur Kenias nur schwer zu erklären. Zudem wandelt sich die Gesellschaft zu schnell, um eine bestimmte Tradition in Kenia festzumachen. …

Köcherbaum

Der Köcherbaum wird auch Baumaloe genannt und zählt zu den Sukkulenten. Ein Köcherbaum in Kenia hat somit die Möglichkeit, während der Regenzeit genügend Wasser zu speichern und somit selbst längere Dürreperioden zu überstehen. Köcherbäume sind außerhalb von einem Nationalpark Kenia nicht mehr zu finden. Der Baum wächst langsam und wird selten höher als acht Meter. Dafür kann er aber ein hohes Alter von vierhundert Jahren erreichen. Da ein Köcherbaum keine Jahresringe besitzt, ist das Alter einer Baumaloe nur schwer zu bestimmen. In den ersten Lebensjahren sieht der Köcherbaum wie jede andere Aloe aus. Nach rund zwanzig Jahren wird er dann höher und entwickelt Äste.

Köcherbaum in Kenia

Köcherbaum in Kenia


Die erste Blüte erfolgt zwischen dem zwanzigsten und dreißigsten Lebensjahr. Die für Aloen typischen Blütenstauden fallen durch ihre sonnengelben Blüten auf. Der in den Blüten enthaltene Nektar zieht zahlreiche Insekten und Vögel an und auch die Paviane kosten gerne von diesem süßen Saft. Die Baumaloe wächst an steinigen und heißen Standorten. Sie steht in der Regel als Einzelbaum in der Savanne oder an Bergkämmen und -hängen. Der Stamm fällt durch seine rissige Rinde und durch seine kegelartige Form auf. Der Köcherbaum sieht aus, als würde er sich schuppen. Dabei sind die schuppenartigen Gebilde des Stammes an den Kanten sehr scharf.

Im Stamm und in den Ästen befindet sich Zellgewebe, dass als Wasserspeicher dient. Über das Wurzelsystem ist der Köcherbaum in der Lage, Feuchtigkeit möglichst rasch aufzunehmen. Die dicke und wasserundurchlässige Blätterhaut verfügt über Poren, die vollständig verschlossen werden können. Auf diese Weise verliert die Pflanze nur minimal Wasser.

Warum wird der Baum Köcherbaum genannt?
Die Zweige der abgestorbenen Baumaloe sind hohl. Die Naturvölker haben diese hohlen Äste früher als Behältnisse (Köcher) für die Pfeile benutzt. Ein hohler Stamm eines abgestorbenen Baumes diente der Kühlung von Nahrungsmitteln und Wasser.

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In den Wäldern an der Küste Kenias befinden sich Mangrovensümpfe, die ein einzigartiges Naturschauspiel darstellen. Ein Naturschutzgebiet für Mangroven ist Mwazaro, das achtzig Kilometer von Mombasa Richtung Süden liegt. Die Mangrovenwälder verlaufen am Ufer des Flusses Ramisi, wo alle Mangrovenarten …

Dattelpalme (Phönix Palme)

Die Dattelpalme in Kenia ist an der Küste des Landes zu bewundern und ebenso verschönern Hotels ihre Gärten damit. , oftmals auch bis zu dreißig Metern hoch. In heißen, trockenen Gebieten wird die Palme höher und ihre Früchte süßer. Die …

Kampferbäume

Kampferbäume zählen zur Vegetation in Kenia im Zentrum des Landes. Dort gibt es Regenwälder, in denen der Kampferbaum bestens gedeihen kann. Kampferbäume gehören zur Familie der Lorbeerpflanzen. Er ist ein immergrüner Baum, der bis fünfzig Meter hoch werden kann. Der …

Kampferbäume

Kampferbäume zählen zur Vegetation in Kenia im Zentrum des Landes. Dort gibt es Regenwälder, in denen der Kampferbaum bestens gedeihen kann. Kampferbäume gehören zur Familie der Lorbeerpflanzen. Er ist ein immergrüner Baum, der bis fünfzig Meter hoch werden kann. Der Stamm ist von einer grauen und schuppigen Rinde geprägt und die glänzenden Blätter duften nach Kampfer, das für Heilzwecke verwendet wird. Sind die Blätter noch jung, haben sie eine rosane Farbe und erst mit der Zeit wechseln die Farbtöne zu hell- und dunkelgrün. Vom Frühjahr bis zum Sommer entwickeln sich gelbe und grüne Blüten, aus denen sich schwarze Früchte bilden. Die Heimat der Kampferbäume liegt in China, Vietnam, Japan und Taiwan. Der Kampferbaum wurde in viele Länder exportiert, so auch nach Ostafrika.

Kampferbäume gehören zur Familie der Lorbeerpflanzen

Kampferbäume gehören zur Familie der Lorbeerpflanzen

Kampfer als medizinischer Wirkstoff
Der Wirkstoff namens Kampfer, auch Campher geschrieben, ist erst komplett ausgebildet, wenn die Kampferbäume rund fünfzig Jahre alt sind. Dann wird die Essenz mittels Destillation aus dem Holz und aus den Blättern des Baumes gewonnen. Kampfer riecht ähnlich wie Eukalyptus, aber der Duft ist stärker ausgeprägt. Die heilende Wirkung von Kampfer wurde unter anderem auch von Hildegard Bingen beschrieben. Heute wird Kampfer vor allem bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt, wobei der Wirkstoff äußerlich und innerlich angewendet werden kann. Weitere Anwendungsgebiete sind niedriger Blutdruck, Schmerzen der Muskeln und Gelenke und Herzbeschwerden.

Hinweis: Der Kampferbaum ist nicht sehr giftig, aber Kampfer ist eine toxische Substanz. Daher sollte diese Substanz nur dann angewendet werden, wenn zuvor ein Arzt um Rat gefragt wurde.

Bilder die an meinen Kenia Urlaub erinnern:



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Die Dattelpalme in Kenia wird bis zu zehn Meter hoch

Die Dattelpalme in Kenia wird bis zu zehn Meter hoch

, oftmals auch bis zu dreißig Metern hoch. In heißen, trockenen Gebieten wird die Palme höher und ihre Früchte süßer. Die langen Blätter der Phönix Palme besitzen kräftige Stacheln.

Dattelpalmen können mit ihren bis zu zwanzig Meter langen Wurzeln bis auf das Grundwasser stoßen. Die Pflanze ist äußerst robust und kann somit ebenso auf salzhaltigem Boden gedeihen und auch Früchte tragen. Die Phönix Palme kann ein stattliches Alter von mehr als hundert Jahren erreichen. Aus dem Palmsaft wird unter anderem ein Wein hergestellt. Dattelpalmen sind für Urlauber schöne Schattenspender und bei einer leichten Brise lässt es sich beim Rascheln der Blätter bestens tagträumen.

Die Früchte und ihr reicher Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen
Die Früchte der Dattelpalme werden bis zu drei Zentimeter lang und verfügen über ein dickes Fruchtfleisch. Die meisten Europäer kennen die Datteln in getrockneter Form. Pflückt man sie frisch von der Palme, schmecken sie süßer und saftig. Die Früchte der Dattelpalmen können mit Schale gegessen werden. Das honigartige Aroma kommt jedoch stärker hervor, wenn die Frucht geschält wird. Die Dattel ist reich an Fruchtzucker und Traubenzucker. Diese beiden Zuckerarten machen rund siebzig Prozent der Frucht aus. Zudem enthält die Dattel die Vitamine A, B, C und D, sowie Kalzium, Phosphor, Folsäure, Biotin und Magnesium.

Fotos von meinem Kenia-Urlaub:


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